2. März 2016

If you visit Hamburg 3

Ein weiterer Schauplatz im Roman ist das Favoloso.

Streng genommen hatte das Favoloso zum Zeitpunkt, in dem der Roman spielt noch nicht eröffnet – aber wozu gibt es die dichterische Freiheit, wenn man sie nicht nutzt?

Das Favoloso – Café, Bar & Lounge Aperitif Milano. Es liegt gleich gegenüber der Staatsoper. Hinter den bodentiefen großen Fenstern kann man an Hochtischen im Café- und Weinlounge-Bereich sitzen, die Straße beobachten und gleichzeitig auch den Blick in die Räumlichkeiten genießen. Es wird einiges für’s Auge geboten, z.B. die beiden kaskadenförmigen Deckenleuchter oder die Gemälde an den Wänden und die Delikatessen und Weinflaschen in den dunklen Holzregalen. Es gibt es eine leckere Auswahl an italienischen Delikatessen zu kaufen und an einem großen Tisch haben mehrere Gäste Platz. Eine breite Treppe führt in die obere Etage zum Restaurant-Bereich.

Mittags gibt es neben den Mittagsgerichten köstliche, verschieden belegte Foccacie. Mit einem (oder mehr) Glas Wein und Espresso kann man hier gut und gerne einen ganzen Nachmittag verbringen. Die Dinnerkarte liest sich sehr gut, durchaus nicht das Übliche, was man „sowieso“ kennt. Das Ambiente ist elegant, aber trotzdem gemütlich und besonders schön sind die unterschiedlichen Gemälde, die an den Wänden  hängen.

Ob mit oder ohne anschließenden Opernbesuch (Lilly Hart hat in ihrem zweiten Fall leider keine Zeit für kulturelle Genüsse), ist das Favoloso einen Besuch wert.

Nächste Woche gibt es übrigens das Cover-Reveal!


If you visit Hamburg 2

Bis zur Veröffentlichung von Band 2 der Lilly-Hart-Reihe stelle ich ein paar Schauplätze des Romans vor, an denen sich Lilly Hart in Hamburg herumtreibt:

Den nächsten Stop legen wir ein im Café Elbgold.

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Achtung, es gibt drei Cafés des Elbgold! Also aufpassen, wenn man Verabredungen trifft, es kann sonst dazu führen, dass man sich vergeblich im Café sucht. So geschehen, als ich mich mit der reizenden Bloggerin von A Handful of Literature zum Interview getroffen habe. Ich saß im Elbgold am Mühlenkamp, sie war im Schanzenviertel gelandet. Dann telefonierten wir.

Wo bist du? – Im Elbgold – Ich auch. (Pause) – Hast du den 6er Bus genommen? – Nein, die S-Bahn. (Pause) – Da gibt es keine S-Bahn…

Ja, dann hat es sich aufgeklärt. Unsere Bekanntschaft fing also gleich mit Gelächter an – (nachher sind wir ganz woanders gelandet sind, da letztendlich kein Tisch mehr frei war, als wir uns endlich fanden – aber davon ein andermal).

Nun aber zum Elbgold: die fiktive Kunststiftung, für die Lilly Hart arbeitet, befindet sich in Winterhude am Goldbekkanal. Von dort ist es wirklich nur ein Katzensprung zum Elbgold im Mühlenkamp. Das Elbgold ist modern aber gemütlich, mit Hochtischen an den Fenstern zur Straße und einem Sitzbereich hinten. Die Kaffees sind köstlich (die Auswahl an Kaffee-Bohnen hat mich völlig überfordert) und das Angebot an Brötchen, Bagels und Foccacie lässt einem das Wasser im Mund zusammen laufen. Am Wochenende und auch unter der Woche herrscht reger Betrieb. Man kann aber ganz wunderbar ein paar Stunden allein hier verbringen mit einem Buch oder der Zeitung.

Außer in Winterhude gibt es wie gesagt noch ein Elbgold im Schanzenviertel in der Lagerstraße und eines in Eppendorf am Eppendorfer Baum.

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Wir zwei machten danach noch einen schönen Spaziergang vom Dammtor-Bahnhof zu den Collonaden, über den Jungfernstieg zum Hanse-Viertel. Und auch dann hatten wir noch viel zu lachen.


If you visit Hamburg

Da der Erscheinungstermin von Tödlicher Tausch sich in den März hineinzieht, will ich die Zeit bis dahin nicht ungenutzt lassen. Zum einen wird es natürlich in der nächsten Woche das Cover-Reveal geben,  zum anderen möchte ich in der nächsten Zeit ein paar Schauplätze aus dem Buch vorstellen, Orte, die Lilly Hart gerne besucht, bzw., wo sich wichtige Dinge in der Story abspielen.

Den Anfang macht der Galopper des Jahres.

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Der Galopper des Jahres befindet sich im Schanzenviertel im Haus 73 am Schulterblatt. Es ist rustikal-gemütlich eingerichtet. Serviert werden in der Craft Beer Bar die unterschiedlichsten Biersorten unter anderem (aber nicht nur) von kleinen Kreativbrauereien. Es gibt Bier vom Fass und aus der Flasche. Eine wirklich große Auswahl an Brauarten und  Geschmacksrichtungen – für jeden Biertrinker ist etwas dabei (es gibt auch alkoholfreies!), vom Kehrwieder Prototyp bis zu O’Hara’s Irish Stout. Ich musste bei meinem Besuch allein wegen des Namens ein Pils bestellen: Buddelship-Mitschnagger. Mehr über die unterschiedlichen Biersorten und Brauereien kann man auch auf der Seite vom Haus 73 unter Galopper des Jahres lesen. Es ist also nicht nur etwas für Bierliebhaber (für die gibt es hier übrigens Bierdegustationen und Braukurse).

Neben Bier gibt es auch kulturelle Events im Galopper. Es lohnt sich, immer mal im Programm nachzuschauen.

Am 6. März gibt es im Galopper zum Beispiel Sunday-Stomp Swing-Tanzcafé mit einem Swing-Crashkurs zum Start! Mal was anderes 🙂


20. Februar 2016

Aus dem Leben einer Autorin

Einer der schönen Momente, für die sich alles lohnt: Das glückselige Gefühl, wenn man das Wesen eines der Charaktere zu packen gekriegt und zu Papier gebracht hat. Egal, wie klein die Rolle von ihm oder ihr ist – ein Gefühl, wie an Weihnachten ein Lieblings-Geschenk zu bekommen 🙂 So geschehen bei der Überarbeitung von Tödlicher Tausch, Band 2 der Lilly-Hart-Reihe.

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Harper Lee gestorben

Als ich von ihrem Tod in der Zeitung las, musste ich daran denken, wie sehr mich To kill a Mockingbird beeindruckt hat, als ich es als Teenager las, sowohl die Story als auch ihr Schreibstil.
Es ist eines der Bücher, das ich wiederholt gelesen habe. (und jaaaa, natürlich habe ich dann den Film gesehen und bin endgültig Gregory Peck verfallen – wobei das schon mit Roman Holiday geschehen war).
Einen interessanten Artikel zu der Schriftstellerin Harper Lee gibt es hier. Go set a Wachmann ist noch auf meinem TBR-Stapel.


4. Februar 2016

Aus dem Leben einer Autorin

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Da bin ich nun so gut wie fertig mit dem Schreiben von – dem sorgfältig geplotteten! – „Tödlicher Tausch“, und prompt enthüllen mir meine Figuren zum Showdown, dass noch ganz andere Intrigen gesponnen wurden als ich wusste!
Was noch schlimmer ist: sie haben einfach viel mehr drauf, als ich ahnen konnte. Ich kann ihnen also nicht einfach befehlen, den Schnabel zu halten. Stattdessen muss ich die Story noch einmal aufrollen und einen Notruf bei meiner Lektorin machen. Es ist wirklich schön, wenn die Figuren auf dem Papier /auf dem Bildschirm zum Leben erwachen, aber zuviel Eigenständigkeit gehört verboten!


11. Dezember 2015

„Killerküsse“ als Taschenbuch erhältlich!

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So, endlich ist Killerküsse auch als Taschenbuch erhältlich! Im Moment nur direkt in Buchläden bestellbar, aber in ein paar Tagen (ich hoffe ab Montag!) auch auf amazon, hugendubel.de, weltbid.de und so weiter online zu bestellen. Also, falls noch jemand ein Weihnachtsgeschenk braucht, es wäre noch rechtzeitig unter dem Weihnachtsbaum 🙂


9. Dezember 2015

1. Lesung zu „Killerküsse“

Am 8.12. fand im Atelier MyArtery in München umgeben von den schönen Gemälden der Künstlerin Jocelyne Thierny meine erste Lesung statt! Im Vorhinein ging es ziemlich turbulent zu, weil „Killerküsse“ immer noch nicht als Taschenbuch erhältlich ist. Aus irgendwelchen Gründen, die sich meinem Einfluss (leider!) entziehen, verzögert sich die Lieferbarkeit der Prinz-Ausgabe wohl noch bis nächsten Montag. So hatte ich natürlich nicht geplant. Sämtliche Druckereien warten natürlich so kurz vor Weihnachten nur auf mich und einen Auftrag für eine Schnell-Lieferung. Haha. Das war auch keine Möglichkeit.
Schließlich fand die Lesung also rein zum Ebook statt. Trotzdem war es eine tolle Veranstaltung und abgesehen davon, dass ich ein paar Tode gestorben bin, bevor ich mit dem Lesen begann, war es ein großer Spaß.
Die nächste Lesung wird dann hoffentlich mit gedruckten Büchern stattfinden 🙂


27. November 2015

Happy Book-Release! Killerküsse als Ebook

Gerade, wenn man sich damit abgefunden hat, dass alles länger dauert als erwartet, geht es plötzlich viel schneller. Da hatte ich mich darauf eingerichtet, dass das Ebook nicht vorm 1. Advent erhältlich sein wird – schwups – hatte ich doch Zeit und nun ist es bei amazon hochgeladen 🙂
Killerküsse gibt es nun als Ebook für 2,49 € bei amazon (und ich freu mich kringelig).
Das Taschenbuch wird – neeeein, ich werde keine Prognosen treffen. So schnell wie möglich wird es zu kaufen sein, über das Erscheinungsdatum informiere ich natürlich.


26. Oktober 2015

Die „Cover-Story“

Seit es auf Facebook und der Webseite eingestellt ist, wurde das Cover von Killerküsse so oft gelobt, jetzt erzähle ich mal die Story dazu: Das Cover hat Nicole Kristin Adler gezaubert und es war ihr erstes Cover-Design!

Ihre Zeichnungen hatte ich immer wieder auf dem Liebesbotschaft-Blog gesehen, und gedacht, „der Stil würde zum Roman passen“. Der Text war noch nicht wirklich fertig, aber das hielt mich nicht auf.Also, ein Herz gefasst und die Illustratorin angeschrieben, außerdem noch gleich einen Teaser zum Buch angehängt. Die Antwort kam: Sie sagte Ja! Cover-Gestaltung war für sie auch etwas Neues und so stürzten wir uns beide in ein spannendes Projekt. Es hat wahnsinnig viel Spaß gemacht. Nicole hat es geschafft, aus all den Ideen, Informationen zum Buch und Farb-Beispielen, mit denen ich sie bombardierte, die richtigen Aspekte heraus zu picken, und als ich die Zeichnung am Ende sah, konnte ich nur sagen: „Ja genau! Wie hast du das nur gewusst?“

Das Cover wurde ein richtiger Motivations-Anker für mich. Wie schon gesagt, ich war mit der Textarbeit noch nicht ganz fertig. Wann immer meine Geduld mit der Überarbeitung zur Neige ging, dachte ich mir: Da ist dieses Cover, und das will raus. Auch deswegen freue ich mich sehr, wenn das Buch ab Anfang November als ebook und Taschenbuch auf amazon und weiteren Kanälen zu kaufen ist!